Umweltschutz

Der nachfolgende Text dient nicht einer rechtlichen Absicherung des Vereins, sondern spiegelt die in der Vergangenheit von uns gemachten Erfahrungen und die an uns gestellten Fragen bzw. deren Antworten wieder. Der Text soll informieren und eine Entscheidungshilfe für den Veranstalter sein.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Ärgernisse vermieden werden können, wenn im Vorfeld bereits Transparenz geschaffen wird. So kann Bedenken von z.B. Veranstaltern, Politikern und/oder Umweltorganisationen wirkungsvoll begegnet werden.

  • Da die Anlage komplett freischwimmt, wird Grundberührung nahezu vermieden. Lediglich 2-3 Verankerungen werden für die Verzurrung benötigt. Die Feuerwehrschläuche und die elektrischen Steuerkabel liegen auf dem Grund. Ab einer Wassertiefe von 5 Meter hängen auch Schläuche und Kabel frei im Wasser
  • Von der Anlage werden keine schädlichen Stoffe für die Tier- und Pflanzenwelt freigesetzt
  • Es werden keine Öle und Fette in das Gewässer eingebracht. Die wenigen, notwendigen Schmierstellen im Rohrsystem sind mit seewasserbeständigem Schmierfett versehen
  • Das durch die Feuerlöschkreiselpumpen entnommene Wasser wird vollständig in das Gewässer zurückgeführt. Das umgewälzte Wasser hat durch die Aufwirbelung in der Luft einen wesentlich höheren Sauerstoffanteil
  • Die Saugleitungen der Feuerlöschkreiselpumpen sind mit zusätzlichen Schutzkörben versehen, die ein Einsaugen von Fischen verhindern (verantwortlich für die Ausstattung der Saugleitungen ist die örtliche Feuerwehr)
  • Eine Einleitung von Wasser in die örtliche Kanalisation erfolgt nicht
  • Es wird keine elektrische Spannung in das Gewässer geleitet
  • Es werden kein Müll, Abfälle o.ä. hinterlassen (z.B. Restbestände wie nach Feuerwerken)
  • Geräuschbelästigungen für die Tier- und Umwelt durch die Musik, das Publikum und die Feuerlöschkreiselpumpen müssen vom Veranstalter vorher abgewogen werden. Hier kann durch die Leuchtenden Fontänen keine Verantwortung übernommen werden
  • Ebenfalls sind auftretende Ruhestörungen von direkt am Veranstaltungsgelände wohnenden Anwohnern vom Veranstalter vorher abzuwägen
  • Eine Verschmutzung des Veranstaltungsgeländes durch das Publikum mit sog. Zivilisationsabfällen wie Flaschen, Bechern, Wurstpappen, Zigarettenkippen, etc. liegt außerhalb unserer Verantwortung
  • Beschädigungen an Uferböschungen und/oder von uns benötigten Bewegungsflächen durch den Einbau und den Betrieb unserer technischen Anlage werden nach Möglichkeit vermieden. Eine vollständige Vermeidung bei ungünstigen Witterungsbedingungen durch den aufgeweichten Boden ist allerdings nicht möglich. Hier können vom Veranstalter Schutzmaßnahmen durch z.B. ein Lattengerüst getroffen werden
  • Ein evtl. notwendiges Beschneiden von Bäumen und Sträuchern, die den notwendigen Sichtraum für das Bedienpersonal behindern, wird beim Besichtigungstermin von uns angesprochen
  • Flurschäden durch eigene oder fremde Fahrzeuge auf nicht befestigten Flächen müssen je nach Witterung und Beschaffenheit des Untergrunds einkalkuliert werden. Diese Thematik wird aber von uns bei dem Besichtigungstermin angesprochen.

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten von Veranstalterseite Ergänzungs- bzw. Verbesserungsvorschläge auftreten, würden wir uns sehr freuen und die Liste entsprechend ergänzen.

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